März 11, 2015
mandarinenfalter

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Erbsensuppe… Schwitz um dein Leben…

Erbsensuppe 1

Hat von euch schon mal jemand zuhause trainiert? Nicht mit einem Fahrrad, Laufband oder Crosstrainer, sondern mit einer Fitness DVD? Falls ja, gibt es bestimmt den einen oder anderen unter euch, der mit den folgenden Worten etwas anzufangen weiß.

Ich trainiere (vor allem im Winter) gern mit DVDs und halte das für ungemein praktisch. Ich kann mich sportlich betätigen und zwar genau dann, wenn ich Lust und Zeit dafür habe. Meine DVDs haben keine Öffnungszeiten und das schwindende Tageslicht lässt sie völlig kalt. Sie wissen ja, wo sich der Lichtschalter befindet.

Mit den Trainerinnen, die mir als Vorturner dienen, verbindet mich eine spezielle Art der Hassliebe. Ich finde es gleichzeitig angenehm (denn die Zeit vergeht schneller), dass sie quasi nonstop am schnattern sind und nervenaufreibend. Denn was sie mir erzählen, treibt mich manchmal an den Rand des Wahnsinns.

Und das alles mit einem Dauergrinsen im Gesicht, bei dem mir schon vom bloßen Zusehen die Mundwinkel schmerzen und einer Stimme in Mezzo-Sopran Lage. Ich meine, wie kann man so gut gelaunt sein während man fast in seinem eigenen Schweiß ertrinkt?

Um meinen Frust etwas zu mildern, bin ich zwischenzeitlich dazu übergegangen so zu tun als ob die Damen mir tatsächlich gegenüber stünden.

Trainerin: Tut das nicht gut?
Ich: Neeeeein!

Trainerin bei Minute 10 von 45 Minuten: Sehen Sie, so schnell vergeht beim Training die Zeit!
Ich: Waaaaaas? Wir sind noch nicht fertig? Aber ich hampele hier schon seit 2 Stunden rum. 
Wirklich!!!

Trainerin: Ihr Körper belohnt Sie schon während des Trainings!
Ich: Wenn das meine Belohnung ist, will ich die Strafe lieber nicht kennen!

Trainerin: Ihre Muskeln freuen sich, dass sie sich bewegen dürfen.
Ich: Da kennen sie meine Muskeln aber schlecht. Die würden sich
        hauptsächlich über das Sofa freuen.

Trainerin: Und schon sind wir fertig.
Ich: Stöhn. Ächz. Keuch. Würg. Röchel…

Aber ja, ich gebe es zu. Wenn ich dann fertig geröchelt habe, bin ich tatsächlich immer sehr stolz auf mich und eines sage ich euch: Im Anschluss an ein abendliches Training und eine heiße Dusche, schlafe ich wie ein Stein.

Vor allem aber belohne ich mich selbst mit etwas tollem zu Essen. Denn ich habe es ja sooooo verdient! Wie diese schnellen Erbsensuppe zum Beispiel. Seht euch nur diese Farbe an. Vom bloßen hinschauen bekomme ich schon wieder Hunger!

 

Erbsensuppe 2

 

Zutaten für 2 Personen:

450 Gramm junge Erbsen (ohne Schale oder aus dem Tiefkühlregal)
1 mittelgroße Stange Lauch, geputzt und in Ringe geschnitten
1 kleines Stück Butter
etwas Öl
1 kleine Knoblauchzehe, gehäutet und fein geschnitten
500 ml Hühner- oder Gemüsebrühe (am besten selbst gekocht)
1 TL frisch gepresster Zitronensaft oder mehr nach Geschmack
Worcestershiresauce
Piment d´Espelette (oder Cayenne Pfeffer)
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Sahne

Zubereitung:

Den Herd auf mittlere Hitze einstellen. Butter und Öl in einen Topf geben und die Butter schmelzen lassen. Den Lauch darin für einige Minuten anschwitzen bis er weich wird.

Den Knoblauch zugeben und für eine Minute mitgaren.

Erbsen und Brühe zugeben und alles bei sanfter Hitze köcheln lassen bis die Erbsen weich sind.

Mit einem Pürierstab gründlich durchmixen und mit den Gewürzen und der Worcestershiresauce abschmecken.

Vorsichtig beim Zitronensaft. Die Menge lieber vorsichtig steigern und immer wieder abschmecken. Ist erst einmal zu viel in der Suppe, lässt sich das nicht mehr korrigieren.

Wer mag kann am Ende noch einen Schuss Sahne zugeben – Ich mag!

März 7, 2015
mandarinenfalter

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Warmer Artischocken Dip… Sport ist Mord…

Artischocke 1a

Ja, meine Lieben… ich weiß ja nicht, wie es euch so geht? Aber bei mir setzt mit dem beginnenden Frühling auch die Erkenntnis ein, dass der Faulenzerei genug gefrönt wurde und es daher an der Zeit ist, sich wieder dem sportlichen Teil des Daseins zu widmen.

Jeder hat da ja seine eigenen Vorlieben. Ich persönlich habe vor geraumer Zeit erkannt, dass es mir nicht zuzumuten ist, nach der Arbeit (und 45 Minuten Autofahrt mit unberechenbaren Verkehrsteilnehmern), auch noch zum Sportstudio zu fahren und habe meine Mitgliedschaft gekündigt und es bislang nicht bereut.

Es gibt nur eine Sache, die ich vermisse! Meine Mitschwitzer bei ihren Flirtversuchen mit den Trainern zu beobachten… Das war immer ein Quell der Freude. Das Wetteifern um den tiefsten Ausschnitt. Lange, offene Haare, die wie Würmer an den verschwitzten Hälsen kleben (man ist zu cool für einen Zopf!). Oder auch Sätze wie: „Kannst Du mir bitte mein Getränk vom Boden anreichen, ich komme da gerade nicht hin.“ Klimper, Klimper, Klimper…

Na ja… man kann einfach nicht alles haben!

Ich für meinen Teil, habe mich inzwischen komplett den Trainings DVDs zugewandt und bin damit auch zufrieden… Soweit man mit so etwas eben zufrieden sein kann. Ich weiß, ich weiß! Überall wird berichtet, wie gern man sich verausgabt. Wie gut es tut, sich im Schweiße seines Angesichts körperlichen Ertüchtigungen hinzugeben. Welche Glücksgefühle danach durch den Körper strömen und aus einem hervorbrechen wie Strahlung aus einem Castorbehälter.

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, von was diese Menschen sprechen…

Natürlich mache ich Sport. Aber doch nur, um Cookies und Burger essen zu können, ohne auseinanderzugehen wie eine Dampfnudel. Ehrlich mal, wenn ich mein Gewicht halten könnte während ich auf der Couch liege und Popcorn esse, würde ich das tun!

Was nun nicht heißen soll, dass ich mich nicht gern bewege. Ich wandere sehr gern, liebe es zu tanzen (Samba, I love you!) und habe auch gegen Baggerseen oder ein heißes Federballmatch absolut nichts einzuwenden.

Aber im Winter… nun, im Winter… da muss man eben umdisponieren. Und leiden… leeeeeiiiiiiiden!!!

Daher: Hurra! Es wird Frühling und wir können endlich wieder raus.

Artischocke 1a

Zutaten für 2 Personen:

300 Gramm eingelegte Artischocken, abgetropft
100 Gramm griechischer Joghurt, 10 % Fett
50 Gramm frisch geriebener Parmesan
1 kleine Knoblauchzehe, geschält und sehr fein geschnitten
3 EL frisches gehacktes Basilikum
ein paar Tropfen Sriracha oder Tabasco
ein paar Tropfen Worcestershiresauce
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Den Backofen auf 225 Grad Celsius (440 Grad Fahrenheit) vorheizen.

In einer Schüssel Joghurt, Parmesan und Knoblauch mit einem Löffel vermengen.

Die Artischocken in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Basilikum unterheben.

Mit den Saucen und Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Masse in eine kleine, ofenfeste Form füllen und für 15 – 20 Minuten auf die mittlere Schiene des Backofens geben.

Dazu gab es bei mir pfannengeröstetes Brot und San Daniele Schinken.

Februar 10, 2015
mandarinenfalter

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Was gibts zum Abendessen – What´s for dinner II

Montag, 02.02.1015

Couscous-Käse-Küchlein mit Karottengemüse und Salat

 

Dinner Ia

Montag gab es ein Ratz-Fatz-Essen. Ich hatte sowohl das Karottengemüse als auch die Couscous-Käse-Küchlein noch im Gefrierfach. Das ist eine Sache, die ich gerade ausbaue… Mehr kochen als benötigt und Teile einfrieren. Unter der Woche hat man dann ein „richtiges“ Essen und steht totzdem nur ein paar Minuten in der Küche.

 

Dienstag, 03.02.2015

Tomatenpizza und Salat

Dinner IIb

Am Dienstag gab es meine Tomatenpizza. Das war übrigens auch der Punkt, an dem ich festgestellt habe, dass ich euch dieses schöne Rezept bislang vorenthalten hatte. Den Pizzateig hatte ich auch noch eingefroren. Man kann den Teig prima morgens aus dem Gefrierschrank nehmen und im Kühlschrank auftauen lassen. Abends nur noch belegen und man hat frische Pizza!

 

Mittwoch, 04.02.2015

Chinesisch

Dinner IIIa

Am Mittwoch haben wir uns bei der Arbeit mittags wieder zusammengerottet. Dieses Mal gab es Chinesisch. Ich hatte Ente Shanghai… was immer das auch bedeuten mag und die war wirklich sehr gut. Mein Glückskeks erzählte mir irgendetwas von meinen Zielen, die ich erreichen werde, wenn ich sie nur nicht aus den Augen verliere… Warum klingen Glückkekse eigentlich immer wie Politiker? Viel geredet, aber nichts gesagt.

Meine Kolleginnen wollten gern, dass ich ihnen auch einen Tarnnamen verpasse und eigentlich wollte ich das mit „Hard Working Girl Group“ honorieren… dann aber ist mir aufgefallen, dass ja auch ein männlicher Kollege mit am Tisch saß. Da bei so viel Östrogen das bisschen Testosteron allerdings komplett untergeht, bleibt es dabei.

Hallo „Hard Working Girl Group“!

Abends gab es dann die Reste meiner Ente.

 

Donnerstag, 05.02.2015

Apfeltasche

Dinner IVa

Irgendwie war das eindeutig meine „Gefrierwoche“. Am Donnerstag war ich nicht sehr hungrig und habe eine meiner selbstgemachten Apfeltaschen aus ihrem eisigen Schlaf befreit… ok, ok… es waren zwei. Aber die eine hatte ich schon vertilgt, ehe mir einfiel, dass ich sie ja noch fotografieren muss.

Diese Apfeltaschen mache ich in letzter Zeit übrigens häufiger, weil sie sehr lecker sind und dabei echt unkompliziert… vielleicht schaffe ich es demnächst mal, sie Euch genauer vorzustellen.

 

Freitag, 06.02.2015

Steak… es gibt Fleisch, Baby!

Dinner Va

Ich esse sehr gern Steak… ich liebe Steak… ich könnte eine Ode an das Steak verfassen…

Es war absolut perfekt. Außen kross und innen butterzart. Genau das richtige Essen für einen gelungenen Start ins Wochenende!

Februar 5, 2015
mandarinenfalter

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Fluffige Tomatenpizza…

Tiefe Tomatenpizza

Diese Woche war es wirklich kalt. Ich meine, so richtig kalt. Ich steige morgens bei – 7 Grad Celsius ins Auto… brrrr….
Eigentlich bin ich auch wirklich froh, dass wir jetzt einen richtigen Winter haben. Mit Kälte und Schnee. Und ich bin froh, dass wir ihn jetzt haben, denn im März… da hätte ich gern den Frühling.

Und ich mag den Winter. Große Schneeflocken, warme Decken, heiße Schokolade… Toll! Trotzdem habe ich ab und zu das Bedürfnis ein Stück Sommer in den Winter zu holen. Deshalb gab es bei mir in letzter Zeit ziemlich häufig diese fluffige Tomatenpizza. Ich habe das Rezept im letzten Sommer entdeckt und seitdem immer wieder gemacht.

Es ist eine etwas andere Pizza. Der Boden ist weich und fluffig und der Belag ist denkbar simpel. Als ich das Rezept zum ersten Mal gesehen habe, konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass diese Pizza so derartig lecker sein würde. Aber sie ist der Hammer.

Wichtig ist aber, dass ihr die besten und reifsten Tomaten dafür verwendet, die ihr auftreiben könnt! Was im Winter natürlich schon eine Herausforderung sein kann.

Und dann beißt ihr hinein, lehnt euch zurück und träumt vom Sommer…

Tomatenpizza II

Zutaten für 1 Springform 26 cm

400 Gramm Pizzateig
400 Gramm Cocktail-Tomaten
1 EL Olivenöl + etwas mehr
passierte Tomaten
1/2 TL getrockneter Oregano
2 Knoblauchzehen, geschält und in feine Scheiben geschnitten
Salz
schwarzer Pfeffer
frischer Basilikum
Parmesan

Zubereitung:

Den Backofen auf 220 Grad Celsius vorheizen.

Die Cocktailtomaten je nach Größe halbieren oder in Viertel schneiden. In eine kleine Schüssel geben, einen EL Olivenöl dazu und alles miteinander vermengen.

Die passierten Tomaten mit dem Oregano, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Springform mit dem restlichen Öl auspinseln und den Teig mit den Händen hineingeben. Vorsichtig auseinanderziehen, so dass der Boden einigermaßen bedeckt ist. Der Teig soll fluffig und hoch sein. Es ist keine traditionelle Pizza mit dünnem und knusprigem Boden.

Die passierten Tomaten auf den Teig geben und mit einem Löffel vorsichtig verteilen.

Mit den Cocktailtomaten und dem Knoblauch belegen und für etwa 20 Minuten auf der untersten Schiene des Backofens backen.

Anschließend mit frischen Basilikumblättern belegen und etwas Parmesan darüber reiben.

Rezept: Laura in the kitchen

Januar 30, 2015
mandarinenfalter

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Was gibts zum Abendessen – What´s for dinner I

Manchmal stelle ich ja fest, dass einige Fragen universeller Natur zu sein scheinen. Unter anderem sind dies:

Wo habe ich den Schlüssel hingelegt?

Wohin verschwindet die eine Socke in der Waschmachine?

Ist heute wirklich Montag?

Waren wir früher auch so?

UND

Was gibt es heute zum Abendessen?

Meine Freundin Lila hat vor Kurzem genau diese Frage in den Raum gestellt. Wir haben dann schlußendlich alle erkannt, dass man eigentlich doch immer wieder die gleichen Dinge auf den Tisch stellt. Teilweise liegt es an der knappen Zeit oder an mangelnden Ideen.

Deshalb habe ich mir gedacht, dass ich Euch einfach mal zeige, was es bei mir die Woche über zum Abendessen gibt. Und es würde mich natürlich auch interessieren, was ihr so esst. Vielleicht bekomme ich dadurch ein paar neue Ideen und ich hoffe, dass auch einige von Euch davon profitieren können.

Alle Fotos, die Ihr hier seht, habe ich tatsächlich an den einzelnen Tagen aufgenommen… bevor ich das Essen inhaliert habe. Ich habe einfach zwei, drei Schnappschüsse gemacht und den jeweils besten ausgesucht. Ihr seht mein Abendessen also genau so, wie es vor mir stand.

Viele liebe Grüße
Christin

Montag, 26.01.2015

Tagliatelle mit Schmortomätchen

Dinner IMontags komme ich normalerweise spät nach Hause. Und ich habe meistens richtig Hunger. Deshalb muss es schnell gehen. Diesen Montag habe ich meine Schmortomätchen gemacht. Sie sind super einfach in der Herstellung und der Geschmack ist einfach wunderbar. Die Tomätchen sind fertig, wenn die Nudeln al dente sind. Das nenne ich timing!

Ich habe übrigens gleich die doppelte Menge Tagliatelle gekocht… Unter der Woche mache ich das sehr gerne: Eine größere Menge Reis, Kartoffeln oder Nudeln kochen und sie dann drei Tage lang variieren. Da Bomb!

HIER geht es zum Rezept

Dienstag, 27.01.2015

Tagliatelle mit gegrillter Paprika

Dinner IIDas war so richtig lecker. Und die Portion Pasta hatte ich schon am Vortag zubereitet. ich habe allerdings etwas gemogelt und die Paprika nicht gehäutet. Aber hey! Ich war auch am Dienstag sehr spät daheim und da müssen kleinere Zugeständnisse an die eigene Bequemlichkeit durchaus drin sein.

Hier geht es zum Rezept

Mittwoch, 28.01.2015

Flammkuchen mit griechischem Salat

Dinner IIITjaaaa… Mittwoch. Am Mittwoch hatte ich es leicht. Meine Kollegen und ich hatten für die Mittagspause Pizza bestellt… bzw. Flammkuchen. Erstaunlich lecker für einen Lieferservice übrigens. Da werden wir uns bestimmt noch einmal bedienen. Auf alle Fälle hatte ich die Hälfte meines Flammkuchens übrig und die gab es abends zusammen mit einem schnellen griechischen Salat.

Entkernte Gurke, Feta, Paprikastreifen, schwarze Oliven und ein Dressing aus Olivenöl, Zitronensaft und Oregano. Etwas Salz und Pfeffer, eine kleine Prise Cayennepfeffer und tadaaaaaa… ab auf die Couch!

Für den Flammkuchen kann ich Euch leider kein Rezept liefern, aber er hat mich inspiriert, demnächst tatsächlich mal selbst welchen zu machen.

Donnerstag, 29.01.2015

Petersilienwurzel-Creme-Suppe und Käsetoast

Dinner IVDonnerstag… ich liebe den Donnerstag Abend. Zum Einen arbeite ich an diesem Tag normalerweise nicht so lange und zum Zweiten ist die Vorfreude aufs Wochenende schon deutlich spürbar. Diesen Donnerstag war ich schon um vier Uhr daheim und habe den kompletten Wochenend-Aufräum-und Putz-Kram erledigt. Unfassbar!

Als Belohnung gab es frisch getoastetes Kasten-Weißbrot mit einem würzigen Bergkäse und dazu eine Petersilienwurzel-Creme-Suppe. Auch das war ein Ratz-Fatz Essen, da ich noch zwei eingefrorene Portionen der Suppe im Tiefkühlfach hatte.

Das ist sowieso eine Sache, die ich mir vorgenommen habe. Größere Portionen kochen und anschließend einen Teil einfrieren. Das spart enorm viel Zeit bei den Abendessen unter der Woche.

Für die Suppe habe ich kein Rezept parat, da ich sie einer „schmeiß mal rein, was da ist und wir schauen, was draus wird“-Aktion zu verdanken habe… auf alle Fälle war sie lecker.

Freitag, 30.01.2015

Thunfisch-Baguette

Dinner VFreitag war Einkaufstag. ich bin ja bekenennder Food-Shopping-Fanatiker. Ich liebe es! Ich habe ein Dauerlächeln auf dem Gesicht, wenn ich meinen Wagen durch die langen Regalreihen schiebe. Meine lieben Miteinkaufenden sehen mich dann oft verblüfft an (so nach dem Motto „Wer kann beim einkaufen schon gute Laune haben“) und lächeln dann zurück.

Heute aber war Tag des Paarstreits. Ehrlich mal… ihr könnt Euch nicht vorstellen, an wie vielen Paaren ich vorbei geschlendert bin, die sich gerade im Wettsreit um den Platz als garstigstes Duo aller Zeiten befanden. Keifende Frauen, nörgelnde Männer. Yuppie-Pärchen, Alternative Öko-Krieger, Rentner… alle waren böse zueinander… Womöglich lag es am Wetter. So ein Tiefdruckgebiet macht alle etwas gaga.

Egal… ich hatte gute Laune und die ließ ich mir auch nicht nehmen. Und als Belohnung der Woche gab es Thunfisch-Ciabatta. Knuspriges Brot. Thunfisch mit Oliven… ach Welt, du kannst so schön sein. Ich habe übrigens Thunfisch aufgetrieben, der ausschließlich in nachhaltiger Fischerei und nur mit Angeln gefangen wird. Keine Schleppnetze, kein Raubau an der Natur. Da schmeckt das Ding gleich doppelt so gut.

Hier geht es zum Rezept

So… das war mein erster Wochenrückblick. Hat richtig Spaß gemacht 🙂

Januar 8, 2015
mandarinenfalter

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Gewürzter Apfel-Punsch… Haie, Wirbelstürme und was daraus so werden kann…

Apfel Punsch IIIch sehe sehr gern Filme, bei denen ich lachen kann. Lachen bis der Bauch weh tut! Das ist so befreiend und entspannt die Seele ganz ungemein. Daher sollte man ja meinen, dass ich am Liebsten Komödien schaue. Es scheint zu meinem Leidwesen allerdings so zu sein, dass der Humor der Filmindustrie und mein eigener manchmal meilenweit auseinander klaffen.

Fack ju Göthe war zugegebenermaßen wirklich brillant, aber ich erinnere mich düster der 1,5 Stunden vergeudeter Lebenszeit, die ich mit „Sieben Zwerge – Der Wald ist nicht genug“ im Kino zugebacht habe. Nicht ein Lacher… noch nicht mal ein zuckender Mundwinkel… absolut nichts!

Aber vor ein paar Tagen habe ich mit Mr. North-West einen Film gesehen… ich sage es euch: Tränen habe ich gelacht. Einfach herrlich. Falls ihr mal Zeit habt, schaut ihn euch an: Sharknado!!!

Die Handlung ist recht schnell erklärt. „Schwärme“ von Haien (da hatte ich schon den ersten Lacher), werden durch einenen Sturm auf die Küste zugetrieben und an Land gespült (bzw. auch aus Kanalisationsdeckeln gedrückt, durch Scheiben geworfen oder den Gehweg entlang gespült). An Land angekommen, haben die Haie selbtsverständlich besseres zu tun als zu Ersticken…

Sie robben wie Seehunde über den Asphalt und fressen jeden und alles, was ihnen vor die bezahnten Mäuler kommt. Wer jetzt denkt, das sei eine blutige Angelegenheit, möge seine Sorgen getrost vergessen. Die Tierchen sind sehr manierlich!

Wie auch immer… unsere Helden bewaffnen sich mit Gewehren, Kettensägen und Barhockern und machen sich auf, die Welt zu retten. Derweil nähern sich drei Tornados der Küste. Diese Tornados saugen die Haie in die Höhe. Es handelt sich übrigens um sehr wählerische Tornados, denn alles was sie erfassen… sind Haie. Kein Treibgut, keine anderen Fische, Algen oder sonstiges… nur Haie!

Diese Hai-Tornados (Sharknados – was ein Titel!) hüpfen über den Strand und lassen ihren hungrigen Inhalt aus seeeeeehr luftiger Höhe auf die Stadt regnen. Wer jetzt denkt, dass ein Hai, der stundenlang in einem Tornado umeinandergewirbelt wurde und anschließend aus einem Kilometer Höhe auf den Asphalt klatscht, tot ist… der irrt!

Nicht nur, dass die Tierchen nicht platzen wie überreife Tomaten, auch sie robben los, um zu fressen!

Das Wetter funktioniert in den USA übrigens auch anders als bei uns! Während sich im Vordergrund die gepeinigten Hauptdarsteller durch den Regen und Sturm kämpfen, sieht man im Hintergrund die Bäume, an denen sich nicht ein einziges Blättchen rührt und die (in sich ruhenden) Baumwipfel werfen ihre Schatten ins Gras. Ich weiß nicht, wie es über dem großen Teich aussieht… aber bei uns gibt es nur Schatten bei Sonnenschein.

Das Ende verrate ich euch an dieser Stelle nicht… soviel aber sei gesagt: Es hat mein Verständnis der Naturgesetzte vollständig umgewälzt. Ja, wirklich! Ich wäre beinahe an meinem Popcorn erstickt!

Verpasst also nicht… Sharknado!!!

Was ihr auch nicht verpassen solltet, ist mein völlig alkoholfreier Apfelpunsch. Er ist perfekt für einen Abend wie heute, wenn der Sturmwind an den Fenstern rüttelt und es draußen richtig ungemütlich ist.

Das Beste wird sein, ihr macht euch Apfelpunsch, kuschelt euch in eine warme Decke und lacht eine Runde mit den Haien.

Apfel Punsch I

Zutaten:

1 Liter Apfelsaft
1 Bio-Zitrone
1 Bio-Orange
1 – 2 Zimtstangen
4 Nelken
1 EL flüssiger Honig (oder mehr nach Geschmack)

Zubereitung:

Die Schale der Zitrone und der Orange sehr dünn mit einem Sparschäler von den Früchten schälen und sie zusammen mit den übrigen Zutaten in einen Topf geben.

Auf dem Herd bei mittlerer Hitze für etwa 15 Minuten simmern, aber nicht kochen lassen.

In Gläser abfüllen und heiß servieren.

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