Mai 15, 2014
mandarinenfalter

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Superschneller Mürbeteig… und er schmeckt auch noch super!

Mürbeteig I

Soooo… nachdem ich mich gerade sehr auf das Relegationsspiel HSV – Fürth konzentrieren muss (warum weiß ich nicht so genau, denn es passiert herzlich wenig Erwähnenswertes), kommt heute ein Rezept, das mir keine akrobatischen Hirnverdrehungen abverlangt und trotzdem genial ist (so wie die Tatsache, dass morgen Freitag ist… aber das ist eine andere Geschichte).

Es handelt sich um ein Rezept für richtig tollen Mürbeteig. Wisst ihr, Mürbeteig ist etwas, das so simpel klingt, aber wenn das Rezept nicht stimmt, endet man meistens mit so einem staubtrockenen Kuchenboden, dass man es kaum über sich bringt ihn hinunterzuwürgen (meistens muss man aber, denn Tante Erna oder Cousine Friedhilde hat ihn nun einmal gebacken und da kann man ja schlecht sagen, dass man ebenso gut die Wüste Gobi mit offenem Mund durchwandern könnte und daher dankend verzichtet).

Was bedeutet das für uns? Genau! Selber backen ist angesagt. Und mit diesem Rezept klappt Euer Mürbeteig garantiert und die Leute werden ihn tatsächlich mitessen anstatt heimlich den Belag abzugrasen und den Boden in einem unbeobachteten Moment unter der Serviette verschwinden zu lassen oder dem, unter dem Tisch lauernden Pudel von besagter Tante Erna, zu reichen.

Also: Ran an den Mürbeteig!

PS: Ich wünschte der HSV oder Fürth würden auch mal ran gehen… dann würde vielleicht mal ein Tor fallen. Aber man kann einfach nicht alles haben!

 

Mürbeteig II

Zutaten für 1 Boden:

300 Gramm Mehl, Type 405
200 Gramm Butter, kalt und in kleinen Stückchen
100 Gramm Puderzucker
1 Ei (noch feiner: 2 Eigelb)
1 Prise Salz
wer mag: Vanillezucker oder Mark einer Vanilleschote (ich mag 😉 )

Zubereitung:

Puderzucker, Salz, Mehl und etwas Vanillezucker gründlich miteinander vermischen. Eine kleine Kuhle formen. Das Ei aufschlagen und mit der Butter zugeben.

Alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig kneten.

In eine Klarsichtfolie wickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Auch über Nacht ist möglich. Dann sollte man den Teig allerdings vor der Weiterverarbeitung etwa eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur „aufwachen“ lassen, sonst ist er schwer zu handhaben.

Das Wichtigste bei einem Mürbeteig ist wirklich, ihn nur so kurz wie nötig zu kneten. Sonst wird der Teig zu weich und bringt nicht das gewünschte Ergebnis.

Der Teig ist sehr vielseitig einsetzbar. Sehr lecker für Plätzchen und auch Kuchenböden!

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10 thoughts on “Superschneller Mürbeteig… und er schmeckt auch noch super!

  1. Oh, ich weiß, wovon du schreibst, schlechter Mürbeteig ist etwas sehr unschönes. 😦 Aber genau das ist es ja oft: Je einfacher etwas aussieht, desto schwieriger ist es in Wahrheit!
    Ach und zum Abschluss wüsste ich noch gern, für wen du vorhin die Daumen bei diesem tollen *hust* Spiel gedrückt hast. 🙂
    Liebe Grüße, Becky

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  2. Arme Pudel, da kommen harte Zeiten auf euch zu … 😉 Ich bin bekennende Mürbeteigliebhaberin, habe aber zugegenermaßen schon so manchen durch zu langes Kneten Richtung Wüste Gobi oder sonstwohin befördert. Wie Hefeteig ist Mürbeteig eine Lebensaufgabe, finde ich: Üben, üben, üben. Sieht einfach aus, ist es aber nicht. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum man heutzutage bei Selbstgebackenem relativ selten eine mürbe Kuchenunterlage auf den Teller bekommt. Dabei ist ein Mürbeteig schon im Rohzustand ein Gedicht!

    Viele Grüße,
    Doris

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