Oktober 3, 2013
mandarinenfalter

5 comments

Asia Lachs-Burger… Cookies of Death…

Asia Lachs Burger

Heute ist Tag der Deutschen Einheit. Vermutlich wäre es daher angemessen, ein paar erhebende Worte zu diesem besonderen Tag zu verlieren. Leider muss ich euch mitteilen, dass ich an diesem hohen Feiertag nichts (fast nichts) anderes getan habe als Cookies zu backen. Prosaisch, ich weiß ich weiß… aber ich bin momentan auf der Suche nach dem perfekten Cookie und was gibt es da Besseres als einen freien Tag, um sich mal gründlich auszutoben?

Und ich kann euch sagen, den perfekten Cookie zu backen, das ist nicht so einfach. Ich habe alles abgeklappert. 160 Grad, 170 Grad, 180 Grad Backofentemperatur. Teig ungekühlt, ein bisschen gekühlt, zwei Stunden gekühlt. Roh-Cookies zu Kugeln gerollt, platt gedrückt, nicht platt gedrückt, zu Säulen aufgetürmt… Seufzer. Und das heißt, dass ich einzelne Cookies gebacken habe, über Stunden. Ja, ihr habt richtig gehört. Ich habe einzelne Cookies gebacken. Ein einsames Kekslein, verloren auf einem großen Backblech.

Ihr habt ja so recht, das ist natürlich irgendwie, sagen wir, ein bisschen gaga. Aber ich bin meinem Ziel ein ganzes Stück näher gekommen. Und eines Tages werde ich euch den perfekten Cookie präsentieren. Was allerdings auch eine unmittelbare Folge so eines Cookie-Nachmittags ist (bei mir zumindest), ist ein großer Heißhunger auf etwas Herzhaftes zum Abendessen.

Und da kommt so ein wunderbarer Lachs-Burger gerade recht. Ich esse sehr gern Burger und die Lachs-Variante ist eine tolle Abwechslung. Wenn ihr also nach einem Extrem-Keks-Tag auch nach etwas Leckerem sucht: Probiert den Lachs-Burger aus. Und als Dessert kann man ja trotzdem noch einen (fast) perfekten Cookie genießen.

Zutaten für 4 Burger:

50 Gramm Semmelbrösel
500 Gramm Lachsfilet
1 Ei
1 EL Mayonnaise
1 – 2 Frühlingszwiebeln, sehr fein gehackt
1 – 2 EL Sojasauce
1 EL dunkles Sesamöl
1/2 TL Zucker
1 EL Reisessig
Salz

Weitere Zutaten:

Hamburgerbrötchen, Rezept siehe hier

und je nach Wunsch für den „Zusammenbau“:

Mayonnaise
Wasabipaste
Avocado
eingelegter Ingwer
Gurkenscheiben
Rote Zwiebelringe
Sprossen
Koriander
Tomaten
usw.

Zubereitung:

Für den Burger alle Zutaten bis auf den Lachs in einer großen Schüssel miteinander verquirlen. Den Lachs in grobe Stücke schneiden und dann vorsichtig mit einer Gabel zerdrücken, aber nicht zu sehr zermatschen. Anschließend vorsichtig unter die Sojamischung rühren. Mit feuchten Händen vier Burger formen.

Eine große Pfanne mit 2 – 3 EL Pflanzenöl auf mittlere Hitze erwärmen. Nacheinander die Burger braten. Pro Seite etwa 2 – 4 Minuten. Anschließend mit den Burgerbrötchen und den übrigen Zutaten zu einem schönen Burger zusammensetzen und genießen.

Rezept: abgewandelt nach Stefano Faita

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5 thoughts on “Asia Lachs-Burger… Cookies of Death…

  1. Ich hoffe, du bringst am Samstag noch ein paar Cookies mit. Ich esse auch „unperfekte“!! Die sind von dir gebacken bestimmt immer noch total lecker.

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  2. Ja, ich eigne mich auch ganz hervorragend zum Vernichten von „Ausschuß“ 😉

    Ich hab noch eine Frage zum dem Burger: Nimmst Du rohes oder geräuchertes Lachsfilet? Auf dem Bild schaut es aus als wäre es roher Fisch gewesen, der in der Pfanne garte?

    Ich bin ja bekennend faul und könnte mir genau den Burger auch mit „nur“ geräuchertem Lachs, statt einem Patty mit Lachs drin, vorstellen… Besonders nach einem langen Tag in der süßen Küche!
    Meine persönliche Spezialität zum Abendessen an Backtagen: Omlett. Ich hab so gut wie immer eine Sorte von Ei (Eiklar oder Eigelb) vom Backen übrig, noch ein oder zwei ganze Eier dazu und dann bisschen Tomate, Zwiebel, ein Kraut (Singular von Kräuter?!?) und Käse (Parmesan oder Feta, was gerade da ist) – schon Tradition, hihi.

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    • Das war roher Lachs. Man könnte das auf alle Fälle auch einfach mit einem schön gebratenen Lachs machen. Vielleicht vorher für eine Weile in der Sojasaucenmischung inlegen?

      Wobei das den Lachs durch die enthaltene Säure im Reisessig zumindest schon einmal angaren würde (Ceviche spezial quasi). Ist ja aber auch nicht schlimm.

      Ich backe gerade übrigens schon wieder Cookies… sie sehen noch etwas besser aus als gestern…

      I shall conquer this, I shall!

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  3. Hi Christin!

    Das sieht so richtig köstlich aus – bin noch immer nicht dazugekommen, deine wunderbaren Brötchen zu backen – das werde ich aber demnächst nachholen (hab da schon eine leckere Idee).

    Mir geht’s beim Backen auch immer so – danach brauche ich was Pikantes (nasche immer rum – was meiner Figur nicht wirklich guttut – schlimm). Da auch wir Cookies lieben bin ich schon sehr gespannt auf dein Rezept! Letztens habe ich mehllose Peanutbutter-Cookies mit Haferflocken und Schoki gemacht – war auch sehr lecker.

    PS: Habe meine alte Küchenwaage ganz billig beim Flohmarkt ergattert!

    Schönes Wochenende und liebe Grüsse!

    Kathrin

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