Juni 12, 2013
mandarinenfalter

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Himbeer-Schokoladen-Tarte… Träume Schäume…

Schoko-Himbeer-Tarte I

Manche Tage sind komisch… manche Nächte aber auch. Mein Unterbewusstsein hat zweifelsohne ein großes Faible für abstruse Träume und manchmal wache ich auf und frage mich WAS genau mir mein Gehirn jetzt mit diesem speziellen Traum hat sagen wollen. In der Nacht von Sonntag auf Montag war es wieder extra abgefahren.

Ich träumte, dass ich mit meinem Auto auf einer Straße am Meer unterwegs war. Was an sich ja ein schöner Gedanke gewesen wäre, wenn die Straße nicht von beiden Seiten von Wasser umgeben gewesen wäre. Ich meine… Hallo? Eine zweispurige Straße und nicht einmal ein Seitenstreifen? Nur Wasser? Außerdem führte die Strecke auf das offene Meer hinaus und ein Ende war nicht in Sicht. Vor mir fuhr ein silbergraues Cabrio mit einem Kennzeichen, das das Fahrzeug eindeutig Villingen-Schwenningen zuordnete. Natürlich war es etwas seltsam, dass Villingen-Schwenningen an sich VS als Kennzeichen hat und das Auto vor mir VI auf dem Nummernschild stehen hatte, aber in meinem Traum war das völlig ok. Etwas irritiert hat mich zugegebenermaßen der Fakt, dass der Länderstempel auf dem Kennzeichen keine drei Löwen (wie es für Baden-Württemberg eigentlich sein sollte) aufwies, sondern die Bacardi-Fledermaus…

Wie auch immer. Auf einmal gab das Auto Vollgas, schanzte über den Straßenrand und flog in einem hollywoodreifen Bogen ins Wasser. Ich natürlich sofort aus dem Auto und hinterher gesprungen. Noch bei meinem (überaus sehenswerten) Kopfsprung ins Wasser sah ich zwei Taucher, die genau an dieser Stelle unterwegs waren. Interessant an dieser Sache war, dass sie keine normalen Tauchermasken trugen, sondern wie bei „20.000 Meilen unter dem Meer“ riesige Goldfischgläser auf dem Kopf spazieren führten.

Na ja… was soll ich sagen, das Auto konnten sie retten und dann, gerade als es zum dramatischen Höhepunkt kommen sollte, klingelte mein Wecker… Ich werde also nie erfahren, was mit dem Fahrer passiert ist. Aber wie ich den Traum bis zu diesem Zeitpunkt erlebt hatte, gehe ich davon aus, dass er mit einer Rakete in Form eines Seepferdchens aus den Fluten gestiegen wäre, um anschließend einen Cha-Cha-Cha auf den Wellen hinzulegen.

Schoko-Himbeer-Tarte II

Zutaten:

150 Gramm Vollkorn-Butterkekse
3 gehäufte TL Backkakao
2 gehäufte TL Zucker
120 Gramm Butter, flüssig
350 Gramm Himbeeren (tiefgekühlt und aufgetaut oder frisch)
230 Gramm Schokolade, 64 % Kakao, grob gehackt
240 ml Sahne
frische Himbeeren für die Dekoration
Himbeergelee (etwa 1 – 2 gehäufte EL)
1 kleiner Backpinsel
1 Tarteform 24 cm

Zubereitung:

Die Butterkekse zusammen mit dem Zucker und dem Backkakao in einem Mixer zermahlen. Die Flüssige Butter dazugeben und alles noch einmal aufmixen. Die Konsistenz sollte wie feuchter Sand sein. Den Keksteig mit den Fingern in die Tarteform (Boden und Seiten) einarbeiten und für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Den Backofen auf 180 Grad Celsius (350 Grad Fahrenheit) Ober- / Unterhitze vorheizen. Die Tarteform auf der mittleren Schiene des Backofens einschieben und den Boden für 10 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig auskühlen lassen.

Die 350 Gramm Himbeeren in ein Sieb geben und mit einem Esslöffel o.ä. zerdrücken. Anschließend mit Hilfe des Löffels durch das Sieb in eine Schüssel  passieren. So bleibt nur das pure Himbeermark zurück und die Kerne im Sieb. Die Schokolade in eine hitzebeständige Schüssel geben. Die Sahne in einem kleinen Topf auf dem Herd erwärmen bis sich feine Bläschen bilden. Dabei das umrühren nicht vergessen. Anschließend über die gehackte Schokolade gießen und für 2 Minuten ruhen lassen, wirklich vollkommen in Ruhe lassen und dann erst umrühren. Die Schokolade wird sich komplett in der Sahne auflösen. Etwas abkühlen lassen und das Himbeerpüree unterrühren.

Die Schokoladen-Himbeermasse in den abgekühlte Tarteboden gießen und alles für 90 Minuten im Kühlschrank etwa fest werden lassen. Nicht länger, sonst kann man die Deko-Himbeeren nicht mehr aufsetzen. Nach 1,5 Stunden aus dem Kühlschrank nehmen und so viele Himbeeren wie man mag (mit der offenen Seite nach unten) auf der Schokolade verteilen. Das Himbeergeele kurz in der Mikrowelle erwärmen und dann mit einem kleinen Pinsel über den Himbeeren verteilen.

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2 thoughts on “Himbeer-Schokoladen-Tarte… Träume Schäume…

  1. Boar, was n geiler Blog!!! Also ganz ehrlich: hab dich grad bei Küchenplausch gefunden und werde dir gleich mal folgen!!!

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