April 15, 2013
mandarinenfalter

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Schokoladen-Erdnussbutter Cookies… Reifenwechsel… Oh Mann!

Schokoladen-Erdnussbutter-Cookies

Wisst ihr, ich habe es wirklich nicht leicht. Ja ehrlich… ihr dürft mich ruhig bemitleiden!

Mein Auto treibt mich noch in den Wahnsinn. Und zwar nicht Bella selbst (sie ist ein tolles Auto!) sondern die Tatsache, dass ich sie hin und wieder in eine Werkstatt schicken muss. Bella geht nicht gern in die Werkstatt (wer geht sich schon gern stechen und pieken und aufschrauben lassen) und ich mag es auch nicht so besonders, sie dahin zu begleiten.

Und als ob die Werkstatt dies ahnen würde, passieren mir auch jedes Mal komische Dinge (zur Vorgeschichte vergleiche diesen Blogeintrag aus dem Oktober des letzten Jahres).

Dieses Mal keine Ausnahme. Ich höre mich noch deutlich zu meinem Freund sagen, dass ich nicht zum Reifenwechsel möchte (und Bella auch nicht) und dass bestimmt SCHRECKLICHE Dinge passieren werden (Erdbeben, Weltuntergang, eine unangekündigte Mathe-Klausur…) und überhaupt… Es hilft alles nichts. Wir sitzen im Wartezimmer/Empfang/Sekretariat und ich beobachte durch die Glastür etwas unentspannt, wie Bella in luftiger Höhe schwebt, um auf ihre Sommerreifen zu warten. Seltsamerweise ist Mr. North-West völlig ruhig… dabei sind wir in einer Werkstatt! Einer WERKSTATT!

Kaum habe ich diesen Gedanken zu Ende gedacht, betritt einer der Mechaniker den Raum. Mich beschleicht schon ein ungutes Gefühl und tatsächlich: Von der Sekretariatsdame herüber ertönt es: „Wem gehört der Fiat 500?“

Ich erstarre… „Mir?“

Der Mechaniker dreht sich zu mir um und sagt (ungelogen): „Mmmpfflwmpflgrmblblaaaaahhhh.“

Ich starre ihn an. „Bitte?“

Er mit mehr Nachruck: „Mmmpfflwmpflgrmblblaaaaahhhh!!!“

Ich sehe meinen Freund an, der das größte Fragezeichen der Menschheitsgeschichte im Gesicht trägt. „MMMPFFLWMPFLGRMBLBLAAAAAHHHH!!!“

Mein hilfesuchender Blick bleibt an der Sekretariatsdame hängen, die mich inzwischen ebenso empört ansieht wie der Mechaniker. „Bitte um was geht es?“, frage ich sie mit leicht verzweifeltem Unterton.

„Ihre Schwelle hat eine Delle!“

Sowohl Mechaniker als auch Sekretariatsdame sehen mich mit diesem auffordernden und anklagenden Blick an bei dem ich genau weiß, dass eine angemessene Reaktion von mir erwartet wird. Und auch dieses Mal überkommt mich automatisch das tiefe, innere Bedürfnis mich für meine mangelnden Kenntnisse ausführlich zu entschuldigen… wenn ich nur wüsste, was eine Schwelle ist??? Aber heute wird alles anders werden. Jawaohl!

Ich entschuldige mich nicht für Dinge, von denen ich noch nicht einmal weiß, was sie sein sollen. Also erwidere ich das einzig Richtige: „Und was soll ich jetzt machen?“

Und wißt ihr was dann herauskam? Sie haben es mir nur erzählt, damit ich nicht denke, dass die Werkstatt selbst die kleine Beule in meiner Schwelle verursacht hat… Einer Schwelle von der ich noch nicht einmal ansatzweise geahnt habe, dass sie überhaupt existiert!

Werkstätten, ein Hort des Grauens! Die Sache hatte nur ein Gutes. Ich weiß jetzt nicht nur, was ein Krümmer ist sondern auch was das Wort „Schwelle“ im Zusammenhang mit meinem Auto bedeutet. Nur noch etwa 10.000 schreckliche Werkstattbesuche und ich werde mein Auto komplett zerlegen und mit verbundenen Augen wieder zusammensetzen können… Hurra!

Ergibt insgesamt 24 Cookies:

Zutaten für den Schokoladenteig:

70 Gramm Backkakao
120 Gramm Mehl, Type 405
75 Gramm brauner Rohrohrzucker
75 Gramm Zucker
115 Gramm Butter, sehr weich
2 EL Milch
1 großes Ei
1 TL Natron
1/2 TL Salz
1 TL Vanille-Extrakt
100 Gramm Schokotröpfchen zum Backen, dunkel

Zutaten für den Erdnussbutterteig:

150 Gramm Mehl, Type 405
185 Gramm Erdnussbutter ohne Stückchen, Zimmertemperatur
115 Gramm Butter, sehr weich
100 Gramm braunen Rohrohrzucker
20 Gramm Zucker
1 großes Ei
1 TL Vanille-Extrakt
1/2 TL Natron
1/4 TL Salz
100 Gramm Schokotröpfchen zum Backen, dunkel

Zubereitung Schokoladenteig:

Butter und beide Zuckerarten mit einem Handrührgerät cremig aufschlagen. Vanille-Extrakt und das Ei zugeben und weiter rühren. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backkakao, Natron und Salz miteinander mischen. Langsam zur Buttermischung hinzufügen und unterrühren. Der Teig ist sehr dick. Am Ende noch die Milch und die Schokotröpfchen unterheben.

Zubereitung Erdnussbutterteig:

Butter und beide Zuckerarten mit einem Handrührgerät cremig aufschlagen. Erdnussbutter, das Ei und den Vanille-Extrakt (in dieser Reihenfolge) zugeben und jeweils unterrühren. In einer zweiten Schüssel Mehl, Natron und Salz miteinander mischen. Langsam zur Buttermischung hinzufügen und unterrühren. Am Ende noch die Schokotröpfchen unterheben.

Beide Teige abgedeckt für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Anschließend den Backofen auf 180 Grad Celsius Ober- /Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und beiseite. Aus beiden Teigen jeweils 24 Kugeln formen. Jetzt kommt der witzige Teil. Jeweil eine Erdnussbutter- und eine Schokoladenkugel zusammendrücken und Cookies daraus formen. Mit etwas Abstand auf das Backblech setzen (ich habe zwei Backbleche gebacken) und für 11 – 12 Minuten backen. Die Cookies auf dem Backblech auskühlen lassen. Auf keinen Fall anheben bevor sie völlig erkaltet sind, ansonsten zerkrümeln vor allem die Erdnusshälften. In einer luftdichten Dose halten sich die Cookies 10 Tage lang.

Rezept abgewandelt nach: Sallys Baking Addiction

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11 thoughts on “Schokoladen-Erdnussbutter Cookies… Reifenwechsel… Oh Mann!

  1. YingYang-Cookies, hihi. Die sind total mein Geschmack!

    Das mit der Werkstatt hört sich schlimm an… Mein getreues Motorross hat mich letzte Woche trefflich veralbert: erst stellt es genau 3 Tage nach dem TÜV-Besuch seinen rechten Frontscheinwerfer aus. Na toll… Nach Online-Recherche habe ich vom Birnchenselbstwechsel Abstand genommen (einhellig riet man Laien ohne Werkzeug ab). Nach nicht oskar-unreifer Vorstellung der ahnungs- und hilflosen Dame bei ATU schickt man mich in die Werkstatt zum KFZ-Meister. Motorhaube auf, schon wird mit kundigem Blick bescheinigt „da müssen wir den ganzen Scheinwerfer ausbauen, da kommt man sonst nicht dran“. Mir schwant Böses. „Fahren Sie ihn mal vor in die Halle“. Das tat ich und dort angekommen – geht natürlich der Scheinwerfer wieder… Danke, Auto. Täuscht ne Woche lang per Wackelkontakt Behandlungsbedarf vor, damit ich mich da blamiere…
    Und seit heute blinkt nun der Schraubenschlüssel: Jetzt nötigt es mich auch noch zur Inspektion!!!
    Ich kann Deine emotionalen Ausnahmezustände in Werkstattnähe also nur zu gut verstehen…

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    • Da hat der Vorführeffekt gnadenlos zugeschlagen. Hereingelegt hat mich mein treues Ross bislang zum Glück noch nicht. Aber was nicht ist…

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      • Ich glaub, das war als kleiner Scherz gemeint, vom Autochen. Ich hab das mal erklärt, dass ich das nicht so lustig finde… Dass ich viel lieber mit unglaublichen Reichweiten pro Tankfüllung oder schönen Liedern im Radio überrascht werden mag. Wir haben uns dann auf solche Aktionen geeinigt, wenn ich dafür die Inspektion und neue Frontscheibe (Steinschlag-Opfer, das arme Ding) organisiere 🙂

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  2. Äh, und was ist nun eine Schwelle? Der Übergang in der Tür von draußen nach drinnen? Und haben du oder ich da vielleicht nach der letzten Niederlage des wbV vor lauter Frust eine Delle reingetreten? Man lasse mich nicht dumm sterben.

    Und die Kekse sehen tatsächlich so aus, als hätten sowohl du als auch S. sie mit in die Werkstatt nehmen sollen ;-),

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  3. Das ist ja mal eine Superidee!

    Liebe Grüsse

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  4. … und wieder ein Grund, den Reifenwechsel selbst zu machen. Aber mein Autolein muss noch ein bisschen warten, bis es die Sommerschuhe bekommt. Jetzt bin ich erstmal für 1 Woche in MY. Die Cookies wären optimal als Überlebensproviant im Land des scharfen Essens, aber dieses Mal muss es noch ohne gehen!

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    • Oh nein, wenn mir schon so viele Dinge in der Werkstatt passieren will ich lieber gar nicht wissen was geschieht, wenn ich den Reifenwechsel selbst durchführe… 😉

      Stimmt, scharf war nicht so Dein Ding. Aber trotzdem ist das Essen an sich bestimmt super!

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