Dezember 8, 2012
mandarinenfalter

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Weihnachtsbäckerei Teil 5 – Berliner Brot… Let it snow, let it snow, let it snow…

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Ist es nicht absolut herrlich, wenn der erste Schnee kommt? Sieht nicht die ganze Welt aus wie eine mit weichem Puderzucker bedeckte Traumlandschaft? Ist es nicht wunderbar wie diese weiße Masse unter den Stiefeln knirscht und dem Besuch auf einem Weihnachtsmarkt erst die richtige Atmosphäre verleiht? Ich liebe Schnee! Auch wenn ich es schön fände, wenn er die Gefälligkeit besäße rechts und links der Autobahn zu fallen und meine täglichen Fahrten zur Arbeit angenehmer zu gestalten. Aber wie sagt meine Freundin Me so schön: „Der Schnee war schon lange vor uns da und noch viel länger bevor jemals das erste Auto gebaut wurde. Wir müssen und ihm anpassen und nicht umgekehrt.“ Der Weisheit dieser Worte kann ich nichts entgegenhalten und fahre einfach etwas langsamer zur Arbeit.

Auch das Backen für Weihnachten macht übrigens doppelt so viel Freude, wenn der erste Schnee gefallen ist. Bei 15 Grad und Sonnenschein kann die richtige Stimmung einfach noch nicht aufkommen. Dieses Berliner Brot ist eine Art Lebkuchen. Sehr saftig und aromatisch, mit einer zarten Schicht Zuckerguss und knackigen Haselnüssen. Genau das Richtige, um den ersten Schnee zu feiern!

Zutaten für 16 große Würfel:

250 Gramm Mehl, Typ 405
250 Gramm brauner Rohrzucker
200 Gramm Haselnüsse, ganz
100 Gramm Vollmilchkuvertüre, grob geraspelt
2 Eier, Zimmertemperatur
1 TL Backpulver
2 EL Rum
2 EL lauwarmes Wasser
70 Gramm dunkler Zuckerrübensirup
1 kräftige Prise Piment
1 EL Zimt
50 Gramm Puderzucker
1 – 2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad Ober- /Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen. Eine Backform von etwa 22 x 22 cm buttern und den Boden mit Backpapier auslegen (ich habe meine Brownieform verwendet). Die Eier mit dem Wasser in eine große Rührschüssel geben und etwa 10 Minuten lang aufschlagen. Den Zucker nach und nach einrieseln lassen. Mehl, Backpulver, Zimt, Piment und Kakao mischen. Rum und Sirup unter die dick-cremig aufgeschlagene Eimasse rühren. Die Mehlmischung darübergeben und mit einem Kochlöffel unterheben.

Anschließend die Haselnüsse und die Kuvertüre untermischen. Der Teig ist sehr zäh, das ist völlig richtig so und kein Grund zur Besorgnis. Die Masse in die vorbereitete Backform geben und so gut es geht glattstreichen. Im Backofen auf der mittleren Schiene 30 – 35 Minuten backen. Mit einem Zahnstocher o.ä. auf alle Fälle schon nach 25 Minuten eine Garprobe machen. Der Teig sollte nicht zu trocken werde, aber es sollten auch nur noch wenig feuchte Rückstände am Zahnstocher kleben bleiben.

Den Puderzucker mit so viel Zitronensaft glattrühren, dass eine relativ flüssige Masse entsteht. Das Berliner Brot aus dem Ofen holen und sofort mit dem Zuckerguss überziehen. Mit einem Lebensmittelpinsel alles glatt streichen. Ruhen lassen bis alles vollständig erkaltet ist und anschließend in große Würfel schneiden.

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2 thoughts on “Weihnachtsbäckerei Teil 5 – Berliner Brot… Let it snow, let it snow, let it snow…

  1. Hihi, das muss ich mir bildlich vorstellen, wie der Schnee links und rechts der Straße fällt… Kann ich auch eine ovale Aussparung rund um den Parkplatz haben? DANKE!
    Mit „wie Puderzucker“ ist hier nämlich nichts- eher 10 cm pappig-schwere Massen überall. Jetzt muss ich wieder ne Stunde zusätzlich einplanen: 25 Minuten zum Anlegen der polarexpeditionsgeeigneten Kleidung und 35 zum Autoausbuddeln in MichelinMännchen-Montur.
    Aber danach hat man sich dann so ein gehaltvolles, sicher traumhaft würzig-leckres Gebäck verdient!

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    • Ich kann ja zum Glück überdacht parken, da fällt das ausbuddeln weg. Trotzdem kann ich mitfühlen. Ich bin auch schon so oft morgens um mein Auto gehüpft um zu schaufeln und vor allem zu kratzen. Den wahren Spaß hat man ja immer erst, wenn das Auto beim fahren dann richtig schön aufgeheizt wird und die erfrorenen Finger dann so richtig schön wehtun…

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