November 11, 2012
mandarinenfalter

no comments

Risotto alla milanese… Forever young…

30 zu werden war für mich kein Problem. Ein Geburtstag wie jeder andere, ohne dass diese Zahl irgendeine Bedeutung gehabt hätte. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich kein Gefühl für mein Alter habe. An manchen Tagen fühle ich mich wie 12… zum Beispiel wenn ich mit meinen Freundinnen kreischend und kichernd das Rafting im Europapark absolviere und an anderen Tagen wie 85… zum Beispiel nach einer Runde Jogging mit meiner Ma. Da mein Alter also sehr fließend und tagesformabhängig ist, spielt die tatsächliche Zahl keine Rolle.

In der Mittagspause gehe ich ab und zu in einen Supermarkt in der Nähe meiner Arbeitsstelle einkaufen. An diesem speziellen Tag in der letzten Woche legte ich neben ein paar Brötchen und meinem üblichen Salat auch eine Flasche braunen Rum auf das Band. Ein essentieller Bestandteil meiner Weihnachtsbäckerei. Die Kassiererin zieht alles über den Scanner bis sie zu eben dieser Flasche kommt… blickt mich an… sieht auf die Flasche… blickt mich wieder an und sagt dann… „Kann ich bitte ihren Ausweis sehen?“ Ich blinzele, schlucke, zögere kurz und merke in diesem Moment, dass mein Alter manchmal vielleicht doch ein klitzekleines bisschen störend ist. Denn in dem Moment als die Kassiererin diesen Satz zu mir sagt, brechen die Wollken auf, ein Sonnenstrahl fällt auf mein Haupt, die Vögelein singen und im Hintergrund ertönt Händels Halleluja…

Mit einem Grinsen, das von meinem linken bis zu meinem rechten Ohr reicht überreiche ich ihr meinen Personalausweis. Die Kassiererin erblickt mein Geburtsdatum und reicht mir – sichtlich unangenehm berührt – den Ausweis sehr schnell wieder zurück. „Keine Sorge“, sage ich zu ihr, „sie dürfen mich sehr gern jeden einzelnen Tag nach meinem Alter fragen.“ Und dann packe ich meinen Rum ein und schwebe hinaus… Was für ein wunderbarer Tag…

Zutaten für 2 Personen als Vorspeise:

150 Gramm Reis für Risotto (Carnaroli oder Arborio)
1 kleine Schalotte, geschält und fein gehackt
750 ml Hühnerbrühe
20 Gramm Butter
50 ml Weißwein
1 TL Safranfäden
40 Gramm Parmesan, frisch gerieben
25 Gramm kalte Butter, in Würfeln
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Einen kleinen Topf mit der Brühe auf den Herd geben. Die Temperatur sollte so eingestellt werden, dass die Brühe heiß bleibt, aber nicht kocht. Einen zweiten großen Topf ebenfalls auf den Herd geben. Die 20 Gramm Butter hineingeben und die Schalotten ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze sanft darin anschwitzen. Sie sollte nicht braun werden. Jetzt den Reis zufügen und solange wenden bis alle Körner schön glänzen. Die Temperatur leicht erhöhen und den Weißwein zugeben. Solange rühren bis er komplett verdampft ist.

Den Safran zugeben und dann folgt der eigentliche Kochvorgang, der etwa 18 Minuten dauert. Eine Schöpfkelle der heißen Brühe zum Reis geben. Die Temperatur im Reistopf sollte dabei so hoch sein, dass die Flüssigkeit immer köchelt, aber nicht kocht. Permanent rühren bis die Flüssigkeit komplett verdampft ist. Erst dann die nächste Schöpfkelle hinzufügen. Gegen Ende der Kochzeit sollte die Brühenzugabe nur noch in kleineren Mengen erfolgen, damit der Risotto (der oder das, beides ist möglich) nicht zu flüssig ist. Der Risotto sollte cremig sein, das einzelne Reiskorn im Kern aber noch einen leichten Biss haben.

Den Risotto vom Herd nehmen und mit den kalten Butterwürfeln und dem frischen Parmesan verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Möglichst sofort servieren. Risotto schmeckt frisch aus dem Topfund immer mit dem Löffel gegessen am Besten.

Rezept: Chefkoch.de

Advertisements

Kommentar verfassen

Required fields are marked *.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: