September 9, 2012
mandarinenfalter

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Midnight Crackles und die seltsame Welt der Erwachsenen….

Am Samstag war ich mit meinem Freund im Baumarkt, um dort exakt zwei Fliesen einzukaufen. Warum ich das gemacht habe? Gute Frage, ich werde sie in einem der nächsten Einträge auch beantworten, aber jetzt geht es erstmal rein um den Besuch im Baumarkt. Dort haben wir nämlich etwas beobachtet, das mir wieder einmal gezeigt hat, dass Erwachsene und Kinder oft in völlig verschiedenen Welten leben. Eine Mutter hatte ihren offensichtlich völlig gelangweilten und entnervten Sohn (maximal 8 Jahre alt) an beiden Oberarmen gepackt, schüttelte ihn kurz und sagte dann in strengem Tonfall: „Maximilian, wir müssen jetzt einmal die Grundstrukturen festlegen.“ Was für ein Satz… zu einem Kind in diesem Alter. Ich kann mir noch nicht einmal vorstellen, dass er das Wort überhaupt verstanden hat. Ich musste also ziemlich grinsen und meinem Freund ging es nicht anders. Ich kann das allerdings noch toppen mit der Mutter, die ich vor einigen Jahren mit ihrem etwa dreijährigen Sohn an der Endstation der Heidelberger Bergbahn gesehen habe. Ihr Sohn wollte etwas haben (ich weiß nicht mehr was) und sie sagte zu ihm: „Richard, wir haben dieses Thema heute schon drei Mal diskutiert…“ (wörtliche Wiedergabe). Ich stellte mir für einen Moment vor, wie man wohl mit einem Kind in diesem Alter eine Diskussion über einen Keks führen kann… ich bin gescheitert. Aber vergessen werde ich diesen Satz in meinem ganzen Leben nicht. Darauf einen Keks!

Zutaten für ca. 50 Stück:

150 Gramm Butter
225 Gramm brauner Rohrzucker
280 Gramm Schokolade, zartbitter
370 Gramm Mehl Typ 405
50 Gramm Backkakao
1 TL Natron
1/2 TL Salz
1/4 TL Zimt
1/8 TL Nelkenpulver
2 große Eier

Zubereitung:

Schokolade und Butter in einen kleinen Topf geben und bei niedriger Temperatur auf dem Herd schmelzen, dabei gelegentlich umrühren. In der Zwischenzeit das Mehl mit dem Kakao, Natron, Salz, Zimt und Nelkenpulver gründlich vermischen. Den Kakao zuvor sieben, da er sonst häufig Klümpchen bildet. Die geschmolzene Butter-Schokoladen Masse etwas abkühlen lassen. Anschließend ein Ei nach dem anderen mit Hilfe eines Handrührgeräts unter die Masse rühren und anschließend die Mehlmischung zugeben. Nur so lange rühren bis sich der Teig von der Schüsselwand löst und einen „Ball“ bildet. Den Teig in Klarsichtfolie einschlagen und mindestens zwei Stunden und bis zu drei Tage in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 180 Grad Celsius vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Der Teig ist nach der Zeit im Kühlschrank sehr hart und krümelig. Am Einfachsten ist es, wenn man mit Hilfe eines Messers Teigportionen in Größe der Cookies abschneidet und danach etwa zehn Minuten wartet. Der Teig lässt sich nach dieser Wartezeit deutlich leichter bearbeiten. Aus den kleinen Teigmengen mit den Handflächen runde Kugeln formen und anschließend leicht plattdrücken. Mit Abstand von fünf Zentimetern auf das Backblech geben und auf der mittleren Einschubleiste je nach Größe 10 – 12 Minuten backen. Das Blech aus dem Backofen nehmen und zwei Minuten ruhen lassen, danach zum vollständigen abkühlen auf einen Gitterrost geben.

Die Cookies passen sehr gut zu Vanilleeis oder einem schönen Glas kalter Milch.

Rezept von: Dorie Greenspan

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