August 9, 2012
mandarinenfalter

9 comments

Clafoutis aux Cerises (Clafoutis mit Kirschen)… Frühstück mit Olympia

Clafoutis ist eine französische Nachspeise aus dem Limousin. Er schmeckt einfach genial, wenn er noch warm und mit Puderzucker bestreut serviert wird. Und am allerbesten ist er, wenn man an einem Samstagmorgen aufsteht und spontan beschließt, dass man etwas wirklich gutes frühstücken will. Der Clafoutis wird klassisch tatsächlich mit NICHT entsteinten Kirschen hergestellt. Ich habe es sowohl mit entsteinten Kirschen als auch klassisch versucht und muss sagen, dass das auch viel Sinn macht. Bei entsteinten Kirschen tritt während des backens viel Saft aus und macht den Clafoutis irgendwie knatschig. Man muss beim genießen dieses genialen Desserts einfach nur etwas vorsichtig sein, um nicht auf einen Stein zu beißen. Ich habe meinen Clafoutis vor meinem Laptop verspeist, während ich die US-amerikanische Damen-Volleyballmannschaft beobachtet habe. Ich habe einen etwas konfusen Geschmack, was meine Auswahl der olympischen Sportarten angeht. Eigentlich liebe ich ja Fußball, aber bei Olympia interessiere ich mich dafür nicht im geringsten. Ganz oben auf meiner Liste stehen Volleyball, Kunstturnen, Bogenschießen, Fechten und Rhythmische Sportgymnastik… wobei Rudern auch nicht schlecht ist. Und dann fällt mir auf, dass ich mich auch mal wieder sportlich betätigen sollte… aber erstmal bleibe ich sitzen und genieße Olympia… und natürlich den Clafoutis.

Zutaten für 4 Personen:

65 Gramm Mehl, Typ 405
2 Eier
1/4 TL Salz
25 Gramm Zucker
180 ml Milch
1 EL geschmolzene Butter
1/2 TL Vanille-Extrakt
300 Gramm frische Süßkirschen, mit Stein und Stiel
Puderzucker

Zubereitung:

Den Backofen auf 220 Grad Celsius vorheizen. Eine Auflaufform von ca. 23 cm Durchmesser gründlich ausbuttern und beiseite stellen. Das Mehl mit dem Zucker und Salz gründlich vermischen. Die Eier verquirlen und mit der Milch, der Butter und dem Vanille-Extrakt mischen. Unter ständigem rühren die Eiermasse zum Mehl geben und alles solange verrühren bis der Teig keine Klümpchen mehr aufweist. Der Teig ist sehr flüssig, etwa wie Crêpeteig. Das ist völlig richtig so. den Teig in die Auflaufform geben, die Kirschen so „hineinstellen“, dass die Stiele nach oben zeigen. Vorsichtig auf einen Gitterrost geben, der in die mittlere Einschubleiste des Backofens eingeschoben wurde. Etwa  18 bis 20 Minuten backen. Den Clafoutis sofort mit Puderzucker bestreuen und servieren. Mir persönlich schmeckt er am Besten noch warm. Außerdem fällt der Teig recht schnell in ich zusammen, wenn man ihn länger stehen lässt. Bon appétit…

Vor 6 Monaten: Thailändisches Fischcurry

Advertisements

9 thoughts on “Clafoutis aux Cerises (Clafoutis mit Kirschen)… Frühstück mit Olympia

  1. Rhythmische Sportgymnastik und Kunstturnen sind genau die beiden Sportarten, die ich mir nicht unbedingt angucken muss.
    Ansonsten schaue ich mir auch alles an was der Zeitplan so zulässt! 🙂

    Gefällt mir

    • Heute habe ich die mit Abstand langweiligste Sportart entdeckt: Segeln. Der Reporter hat sich zwar alle Mühe gegeben: „Das ist Segeln auf absolutem Weltklasseniveau… das wird richtig spannend…“ aber ich habe keine Ahnung von was er geredet hat. Es waren ein paar Segelboote die munter durch das Wasser gepflügt sind. Mehr nicht.

      Gefällt mir

  2. Das habe ich auch heute gesehen und mir ging es so wie dir! 😀
    Für mich sah das eher nach einem gemütlichen Segelausflug am Sonntagnachmittag aus…und nicht nach einem harten Wettkampf um olympisches Gold! 😉

    Gefällt mir

  3. 50km Gehen sah aus wie ein harter Wettkampf, aber wie langweilig kann denn eine Sportart sein???
    Nun gut, ich finde ja alle Sportarten im TV lahm, das hilft wohl der Sache nicht.

    Kann man die Kirschen in Deinem Calfoutis vielleicht ersetzen? Was würdest Du vorschlagen- Brombeeren eventuell?

    Gefällt mir

    • Ja, Brombeeren dürften sehr gut funktionieren. Alles was geteilt und entseint wurde (Pflaumen etc.) ist meiner Meinung nach nicht so günstig, weil so viel Saft austritt und den Teig knatschig macht.

      Gehen ist sehr hart… aber irgendwie sind die Bewegungen der Läufer auch etwas unheimlich…

      Gefällt mir

  4. Zermatschen Brombeeren nicht zu sehr? Pflaumen dagegen könnte ich mir sehr gut vorstellen, soviel Saft geben die doch eigentlich nicht ab.

    Gefällt mir

  5. Johannisbeeren sind immer gut! Damit kann man nie was falsch machen! 🙂

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Required fields are marked *.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: