Juli 6, 2012
mandarinenfalter

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Gedämpfte Siu Mai Täschchen mit scharfem Dip

Sonntag Morgen… 08:20 Uhr… im Backofen steht der Apfel Nuss Muffin-Kuchen für heute mittag… und ich… ich esse die letzten verbliebenen Siu Mai Täschchen von gestern Abend mit ordentlich Soja Sauce dazu. Während ich also genüsslich kaue, fällt mir wieder ein, dass viele Leute das jetzt bestimmt mit einem Schaudern sehen würden. Warmes Essen und dazu noch Soja Sauce? Um diese Uhrzeit? Wahrscheinlich bin ich da etwa seltsam, aber bei mir spielt die Uhrzeit keine Rolle. Ich kann Pizza um zwölf Uhr mittags, um zwölf Uhr nachts oder um 6 Uhr morgens essen (übrigens warm oder kalt, spielt keine Rolle). Oder ein Schnitzel… oder einen Schokoladenkeks. Vollkommen egal. Und als nächstes frage ich mich, ob unser Frühstücksverhalten antrainiert ist? Ein Brötchen mit Marmelade und Kaffee? Oder hat das schon seinen Sinn? Ist das für einen guten Start in den Tag für den Körper vielleicht besser? Mache ich da etwas falsch? Dann fällt mir aber ein, dass in Asien morgens bereits Reis, Suppe, scharfer Kohl und ähnliches verzehrt wird… und bin beruhigt. Ganz so seltsam bin ich also doch nicht. Ist doch klasse! Ich schaue mich hoffnungsvoll um… vielleicht habe ich ein Siu Mai Täschchen übersehen… und das wäre doch zu schade.

Zutaten für zwei Personen:

300 Gramm Hackfleisch (Schwein)
4 große getrockenete Shiitake Pilze, in sehr kleine Stücke geschnitten
1/2 Kaffetasse Wasserkastanien, sehr fein geschnitten
3 EL Frühlingszwiebeln, sehr fein geschnitten
1/2 TL Salz
1 TL Zucker
1/4 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
1 EL Speisestärke
1 EL Soja Sauce
1 EL Reiswein
1 1/2 TL dunkles Sesamöl
1 großes Ei
20 – 30 Teigblätter für Suppen-Wan Tan
1 1/2 EL Karotte, sehr fein gewürfelt

Für den Dip:

8 TL Soja Sauce
4 TL scharfen Senf

Zubereitung:

1. Das Hackfleisch in eine Schüssel geben und gut durchkneten, die Pilze, die Wasserkastanien und die Frühlingszwiebeln hinzufügen und alles miteinander vermengen.

2. Salz, Pfeffer, Speisestärke, Soja Sauce, Sesamöl und das Eiweiß in eine kleine Schüssel geben und gründlich verrühren. Über die Fleischmasse geben und durchkneten bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Die Schüssel mit Klarsichtfolie abdecken und für 30 Minuten oder sogar über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

3. Den Hackfleichteig aus dem Kühlschrank nehmen und vor Weiterverarbeitung wieder Raumtemperatur annehmen lassen. Einen Dämpfkorb mit Backpapier auslegen und mit Speisestärke bestäuben. Einen Wok oder Topf mit einem höheren Bodensatz Wasser befüllen und auf dem Herd bei mittlerer Hitze zu köcheln bringen.

4. Einen Wan Tan Teigrohling in eine Hand nehmen. Etwa 1 EL Hackfleischteig in die Mitte setzen und vorsichtig andrücken. Die Kanten des Teigrohlings vorsichtig rund um das Hackfleisch andrücken, so dass eine offene Tasche entsteht. Das Hackfleisch mit einigen Karottenwürfelchen verzieren.

5. Die Täschchen mit der offenen Seite nach oben in den Dämpfkorb setzen und ein bis zwei Zentimeter Abstand zwischen den einzelnen Täschchen halten. Bei Dämpfkörben aus Metall sollte auch zum Rand ein Abstand eingehalten werden.

6. Den Dämpfkorb mit dem dazugehörigen deckel verschließen und auf den Wok oder den Topf mit köchelndem Wasser stellen. Der Dämpfkorb darf das Wasser nicht berühren. Mein Dämpfkorb ist recht klein, daher habe ich ihn auf ein Kuchengitter gestellt und das Kuchengitter auf dem Topf platziert. Die Siu Mai benötigen – abhängig von ihrer Größe – etwa 8 bis 10 Minuten um zu garen. Der teig sollte dann leicht aufgegangen sein.

7. Sofort mit der Sojasauce und dem scharfen Senf servieren. Jeder Esser kann dann seinen Dip selbst zusammenstellen.

Rezept: New Asian Cuisine

Vor 6 Monaten: Gyoza – japanische Teigtäschchen

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