Mai 30, 2012
mandarinenfalter

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Banana Chocolate Cupcakes… die dunkle Schokolade fliegt tief heute…

Ja, manche Tage sind schwierig und bringen mich hart an meine Grenzen. An manchen Tagen stehe ich auf und bleibe als allererstes mit dem kleinen Zeh an der Ecke meines Kleiderschranks hängen. Während ich dann fluchend durch die Wohnung hoppele, fällt mein Blick durch das Fenster auf einen wolkenverhangenen, grauen Himmel. Na toll, es sieht nach Regen aus und heute wollten wir zum Adventure Mini-Golf spielen. Beim Mini-Golf angekommen stelle ich dann fest, dass sich an diesem Wochenende wohl nicht nur sämtliche Einwohner des nördlichen Schwarzwaldes, sondern auch alle Ostfranzosen dazu entschlossen haben, exakt an diesem Tag ebenfalls die Bahnen zu stürmen. Wartezeiten von 15 Minuten pro Bahn sind schon hart, aber die gute Laune wird beibehalten. Beim Adventure Mini-Golf gibt es allerdings auch eine Bahn, bei der ein Abschlag wie beim normalen Golf zu absolvieren ist. Tjaaaa… der Abschlag als solcher war wunderbar, allerdings hätte der Ball geradeaus fliegen sollen… und nicht in der ungemähten Wiese landen. Auch eine längere Suchexpedition in diesem Dschungel konnte den verlorenen Ball nicht zurückbringen. Seufzer… Zurück am Abschlag hatte uns dann noch jemand die Kärtchen für die Ergebnisverwaltung entwendet. Irgendwie war dieser Tag einfach zum Vergessen. Und genau aus diesem Grund habe ich abends noch diese Cupcakes gebacken. Gegen schwierige Tage hilft einfach nur schokoladige Schokolade. Ich öffne also meinen Küchenschrank und ziehe schwungvoll meine Kiste mit den Backzutaten heraus. Ich kann mich gerade noch rechtzeitig, bevor mir die Tafel Schokolade, die mir entgegengeschossen kommt und hinter mir auf den Fliesen zerschellt, einen neuen Mittelscheitel ziehen kann, ducken. Vermutlich musste auch Indiana Jones nie einer größeren Gefahr entgehen. Mein Freund meint dazu allerdings nur trocken: „Wird morgen wohl regnen, die dunkle Schokolade fliegt heute ziemlich tief.“ Ich dagegen freue mich daran, dass der Tag trotzdem echt toll war und beiße in den saftigsten Schokoladen-Cupcake, den ich je gegessen habe… der Tag morgen wird bestimmt noch viel besser…

Zutaten für 12 Cupcakes:

140 Gramm Zucker
130 Gramm Mehl (405)
35 Gramm Backkakao
2 Gramm Espressopulver
3/4 TL Backpulver
3/4 TL Natron
1/4 TL Salz
1 goßes Ei
2 mittelgroße Bananen, sehr reif
60 ml Milch
60 ml Pflanzenöl
120 ml Wasser

Chocolate Fudge Frosting:

90 Gramm dunkle Schokolade, am besten ungesüßt
113 Gramm Butter, sehr weich
120 Gramm Puderzucker

Zubereitung der Cupcakes:

Den Backofen auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vorheizen und einen Gitterrost in die mittlere Schiene einlegen. Ein Muffinblech mit Förmchen auslegen oder gründlich buttern und mit Mehl ausstreuen. Das Wasser erwärmen und mit dem Espressopulver verühren. Zum Abkühlen beiseite stellen. In einer Schüssel das Mehl, Zucker, Salz, Backpulver, Natron und den Backkakao gründlich miteinander vermengen. Die Bananen schälen und mit Hilfe einer Gabel in einer zweiten Schüssel zerdrücken. Das Ei zugeben und gründlich vermischen. Milch, Pflanzenöl und Espressowasser mit der Ei-Bananenmischung verrühren und anschließend zur Mehl-Mischung geben. Alles gründlich durchrühren. Ein Handrührgerät ist hierbei nicht nötig. Ein normaler Kochlöffel ist absolut ausreichend. Es ist völlig normal, dass der Teig recht flüssig ist und außerdem noch Stückchen enthät, die von den Bananen stammen. Den Teig in die vorbereitete Muffinform geben (12 Stück) und die Küchlein ca. 20 Minuten backen. Danach zum Abkühlen beiseite stellen.

Zubereitung des Frostings:

Die Schokolade über dem Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen und zum Abkühlen beiseite stellen. Den Puderzucker sieben und beiseite stellen. Die sehr weiche Butter mit Hilfe eines Handrührgeräts einige Minuten cremig aufschlagen. Den Puderzucker langsam einrieseln lassen. Zu Beginn sieht die Masse sehr flockig aus, aber das gibt sich schnell. Wenn eine homogene Masse entstanden ist, die Schokolade unterrühren. Die Cupcakes mit Hilfe einer Spritztülle verzieren. Da das Frosting sehr süß ist, sollte man die Mengen allerdings nicht übertreiben.

Rezept abgewandelt nach: Joy of Baking

Vor 6 Monaten: Curry-Zitronengras-Suppe

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9 thoughts on “Banana Chocolate Cupcakes… die dunkle Schokolade fliegt tief heute…

  1. Ich hab noch mehrere olle Bananen zuhause und da meine Back-Premiere Deiner Rezepte so gut geklappt hat, bin ich hoch motiviert. 2 Fragen: wie lange müssen die Teile backen und „2 Gramm Espressopulver“ – wie soll ich das abmessen??? Eine Spritztülle muss ich mir auch erst noch anschaffen, gut, dass ich noch einen Gutschein vom Haushaltswarenladen habe 😉

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    • Oh je… habe ich die Backzeit vergessen? Muss ich gleich verbessern. Die Backzeit beträgt ungefähr 20 Minuten. Aber die Cupcakes bleiben schön saftig.

      2 Gramm Espressopulver ist etwa ein leicht gehäufter TL.

      Die Verzierung ist relativ süß, daher zum probieren vielleicht etwas sparsamer verwenden und dann nach geschmack die Menge erhöhen.

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  2. Liebe Chrissie!
    Danke für einen wunderbaren Mittag mit herrlichem Essen!
    Die Cupcakes waren superlecker! Das sagt sogar Ronny. der eigentlich Bananen zutiefst verabscheut 😉

    Danke nochmal und bis bald (diesmal aber bei uns!)!

    Liebe Grüße,
    RoSa 😉

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  3. Sie schmecken toll! Ich hab einfach ein bisschen weniger Zucker in den Teig, dann kann man das Frosting auch gut süß essen. Fürs Frosting hab ich nur die Hälfte der Menge an Butter genommen und die andere Hälfte durch Frischkäse ersetzt. Schmeckt lecker. Bitte mehr Cupcake-Rezepte, ich hab jetzt eine Spritz-Tülle 😉

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    • Und jetzt musst Du Dir mal vorstellen, dass ich die Zuckermenge aus dem Originalrezept bereits um fast die HÄLFTE reduziert hatte. Ich habe keine Ahnung wie die Amerikaner dieses süße Zeug runterbekommen 😉 Das nächste Rezept ist schon in Arbeit. Freut mich, dass Du sie gut fandest!

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  4. Meine Theorie: Das dürfte auch an den Bananen liegen, wie süß es dann wirklich ist? Wenn man so richtige reife, braune nimmt, dann isses ja ein Unterschied, ne?
    Aber der gemeine Anglo-Amerikaner neigt zu einem so süßen Zahn, dass es einem die Tränen in die Augen treibt :-))

    Wenn man nun wirklich keine Bananen-Fan wäre, könnte man die Menge einfach durch ein bisschen abgetropften Quark ersetzen??? Über Nacht im küchenbetuchten Sieb, dass es halt trocken ist und nicht matscht? Und dann vielleicht noch ein paar geröstete Walnüsse rein?
    Ach, weisse was, ich such mir gleich n anderes Rezept raus, höhö 😉

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    • Das stimmt natürlich. Aber ich nehme immer Bananen, die quasi schon komplett braun sind. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass sich Bananen gut einfrieren lassen und ich habe immer welche auf Lager.

      Die Zuckermenge, die jetzt im Rezept steht ist aber ok. Die kann man nehmen 😉

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