Mai 2, 2012
mandarinenfalter

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Kartoffelsuppe mit asiatischem Lachsspieß… die Autobahn als solche und andere Unannehmlichkeiten…

Ich fahre sehr viel Auto. Nach meiner letzten Hochrechnung komme ich innerhalb eines Jahres auf etwa 30.000 Kilometer. Abgesehen davon, dass ich also etwa 3.000 € an Benzin verfahre (eine Summe, die mich einer Ohnmacht nahe bringt) sollten die nervlichen Strapazen, die 30.000 gefahrene Kilometer so mit sich bringen nicht unterschätzt werden. Ein nicht unerheblicher Teil dieses Stresses wird auch durch manche geschätzten Damen und Herren verursacht, die mit mir die Strassen dieser Welt bevölkern. Dabei ist mir im Laufe der Jahre allerdings aufgefallen, dass Menschen auf ganz verschiedene Art und Weise wirklich schlecht Auto fahren können. Es gibt zum Beispiel Raser und Drängler. Menschen voller Aggressionen und Wut… zumindest bekommt man manchmal den Eindruck. Außerdem gibt es noch Panikfahrer. Mit weißen Knöcheln umkrampfen sie ein Lenkrad, das sich nur wenige Zentimeter von ihrer Brust entfernt befindet. Panikfahrer sind eine sehr gefährliche Gruppe, denn sie tendieren zu unüberlegten und nicht vorhersehbaren Reaktionen wie plötzlichen Spurchwechseln. Man sollte sie deshalb immer gut im Auge behalten. Eine witzige Untergruppe sind übrigens Panikwischer. Schon einmal ein Auto gesehen, dessen Scheibenwischer bei drei Tropfen Regen oder sogar überhaupt keiner Nässe auf der höchsten Stufe über eine Scheibe quietschen? Tja… ein Panikwischer. Es gibt allerdings eine Gruppe, die mich wirklich in den Wahnsinn und fast dazu treibt ins Lenkrad zu beißen und das sind die Mittelspurfahrer. Der typische Mittelspurfahrer befährt die Autobahn mit etwa 100 – 110 kmh und dies stets auf der mittleren von drei Spuren. Die linke Spur erscheint zu gefährlich (wegen der Raser) und auf der rechten Spur könnte (ich betone „könnte“) zu einem unbestimmten Zeitpunkt  in der Zukunft ein Lastwagen auftauchen. Dieser ominöse Lastwagen könnte den Mittelspurfahrer zu einem lebensbedrohlichen Manöver zwingen… einem Spurwechsel etwa… und den gilt es unter allen Umständen zu vermeiden. Also gilt: Ist die mittlere Spur erstmal erobert, gilt es sie unter allen Umständen zu verteidigen. Es spielt hierbei keine Rolle, dass der Mittelspurfahrer nur mit 100 kmh unterwegs ist oder dass die rechte Spur frei ist bis zum Horizont oder dass sich hinter ihm bereits eine Schlange wütender Autofahrer aufreiht, die ihn alle nur zu gern würgen würden… die mittlere Spur ist seine… basta! Inzwischen versuche ich immerhin mich nicht mehr zu sehr aufzuregen. An manchen Tagen klappt das auch hervorragend… aber an manchen Tagen beiße ich immer noch ins Lenkrad…

Zutaten für 2 Personen:

400 Gramm Kartoffeln
200 Gramm Lachsfilet
1 Zwiebel
1 große Zehe Knoblauch
500 ml Hühnerbrühe
etwas Sahne
5 EL Sojasauce
1 EL Teriyakisauce
1/2 EL Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Butter
dunkles Sesamöl
Sesamkörner

Zubereitung:

Das Lachsfilet in größere Würfel schneiden und auf zwei Schaschlikspieße aufstecken. Die beiden Saucen mit dem Zitronensaft, den Sesamkörnern und etwas Pfeffer vermengen. Die Lachsspieße für mindestens eine Stunde in der Mischung marinieren lassen. In der Zwischenzeit die Zwiebel, die Knoblauchzehe und die Kartoffeln schälen und klein würfeln. Die Zwiebel in einem guten Esslöffel Butter anschwitzen, Kartoffeln und Knoblauch zugeben und kurz dünsten. Die Hühnerbrühe zugeben und die Kartoffeln in ca. 15 Minuten weich kochen. Mit dem Zauberstab die Kartoffeln etwas zerkleinern (aber ein paar Stückchen sollten schon bleiben). Mit Salz, Pfeffer und Sahne abschmecken. In einer Pfanne etwas Sesamöl erhitzen. Die Lachsspieße bei mittlerer Hitze von beiden Seiten 1 bis 2 Minuten braten. Zusammen mit der Kartoffelsuppe servieren.

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5 thoughts on “Kartoffelsuppe mit asiatischem Lachsspieß… die Autobahn als solche und andere Unannehmlichkeiten…

  1. Ich bin in den letzten 12 Monaten 27.000 km gefahren… 7/8 Autobahn. Über Benzinpreise möchte auch ich nicht sprechen…
    Du hast noch einige Spezies vergessen- den „Oh, einer will auf die BAB auffahren, da mach ich Platz, gleich ob schon wer auf der Spur fährt, denn wer auffährt hat ja Vorfahrt!!!“ und den „Ui, Beschleunigunggstreifen schon zur Hälfte vorbei, da halte ich mal an, statt schlicht Gas zu geben und notfalls (ohne, dass etwas geschehe!) bisschen über die Sperrfläche zu fahren“. Mit Ersteren rechne ich immer, mit Letzteren nicht- schon drei mal fast voll hinten draufgefahren…
    Meine Liebsten sind aber die „Baustelle mit Spurverengung! Hei, das ist aber eng, an dem LKW fahr ich nicht vorbei, sondern zockle mit 65 km schräg hinter ihm die linke Baustellenspur entlang. Warum drängeln denn die hinter mir so???“. Das ist wohl eine Untergruppe der Mittelspurheinis…

    Kartoffelsuppe… Lecker… Hab noch nen Hokkaido-Kürbis ergattert, ich versuch mal die Lachsspießchen zu meiner scharfen Kürbissuppe… Werde berichten!

    PS: Ich bin ein anonymer Wischer… Ich hasse Tropfen auf der Scheibe, v.a. vermischt mit Blütenstaub, Fliegenleichen oder Salzrückständen… Fülle jede Woche mein Wischwasser *Wimpern klimpern*

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    • Oh ja… die Linksspur-hinter-dem-LKW-Herschleicher-statt-auf-die-rechte-Spur-Ausweicher… die hatte ich vergessen. Das sind auch meine besonderen Freunde. Aber man muss schon bewundern wie sie (vermutlich) jahrelang stoisch ihr Ding durchziehen und sich selbst nie in Frage stellen. Ist das jetzt Selbstbewusstsein oder Wahnsinn? 😉

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  2. Ich hätte da noch die „Ich fahre in die Kreuzung ein – weil, ich hatte ja grün. Ganz egal, ob dann vielleicht die komplette Kreuzung dicht ist. Ich kann doch nicht zwei Schritte weiter denken…“ Die mag ich ganz gerne. Oder die, die hinter mir an der grünen Ampel stehen und MICH anhupen, weil ich NICHT in die volle Kreuzung einfahre… Wir sollten – neben den Wahlberechtigten – auch bestimmen dürfen, wer ein Fahrzeug führen darf ;-).

    Und S., ich hoffe, du stehst nicht an der Ampel, wenn du deine Waschanlage betätigst? Damit nicht auch dein Hintermann was von deinem Wischwasser hat, obwohl der vielleicht gar kein Wischer ist? Ich bin nämlich kein Wischer! Je weniger wischen umso besser!

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    • Ob die wohl zur gleichen Kategorie zählen wie die „Grün-Ampel-Bremser“? Ihr wisst schon: „Oh je… eine grüne Ampel, sie könnte rot werden. das machen Ampeln ja öfter. Ich bremse vorsichtshalber mal. Noch etwas langsamer… noch langsamer. Aaaaha… ich habe es gewusst. Jetzt ist sie rot. Zum Glück habe ich gebremst!“

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    • Ui, ich wische auch an Ampeln… Ich wische immer, wenn ich muss. Da kann ich keine Verzögerung in Kauf nehmen. Außer, wenn ein Radfahrer so schräg hinter mir ist- die mache ich nicht nass- das ist doch schon mal was, oder?

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