Dezember 27, 2011
mandarinenfalter

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Lauwarmer Apfelkuchen mit knuspriger Mandelhaube und Cookies and Cream Eis…

Manchmal kaufe ich Äpfel. Ich habe immer die besten Absichten. Dieses Mal wirst Du die Äpfel essen. Du wirst sie als gesunde Zwischenmahlzeit verzehren. Ein Apfel ist ein besseres Dessert als ein Stück Schokolade. Äpfel und du… ihr seid Freunde. Liebe… den… Apfel…!!! Leider klappt das nie. Natürlich kann ich einen Apfel essen. Es ist auch nicht so, dass ich sie überhaupt nicht mögen würde. Aber sie geben mir leider auch keine spezielle Freude am Tag. Was passiert also? Die Äpfel liegen da und liegen da und liegen da. Und irgendwann ist dann der Zeitpunkt gekommen, an dem man sie entweder zu einem Kuchen verarbeitet oder kapituliert. Also… backe ich Apfelkuchen. Und wenn man sich zu einem lauwarmen Stück Apfelkuchen irgendetwas als „Beilage“ vorstellen kann, dann ist das für mich ein schönes Eis. Diese Mischung aus warm und kalt ist einfach ultimativ gut (so wie bei Vanilleeis mit heißen Himbeeren).

Was ist aber das Wichtige bei einem guten Cookies Eis? Oder auch bei einem Choc Choc Chocolate Eis? Oder bei Stracciatella Eis? Jaaaah… das Eis sollte natürlich cremig sein und lecker und im Mund zerschmelzen… ABER das Wichtigste, das Schönste, das Beste ist und bleibt die Größe der Chunks, also der Stücke (sei es nun Schokolade, Cookies oder sonst etwas), die man in einem Eis finden kann. Ich mag kein Eis, in dem man die Krümel mit der Lupe suchen muss. In einem Eis müssen ordentliche Chunks enthalten sein, sonst macht es mir keinen Spaß. Wenn ich in einem Stracciatella Eis ein daumengroßes Stück Schokolade finde, dann habe ich doch quasi den Eis-Jackpot geknackt… Hurra!

Wenn man aber schöne Stücke in seinem Eis haben will, dann muss man entweder viel Geld ausgeben oder das Eis eben selbst machen. Ich habe für dieses Rezept gezuckerte Kondensmilch verwendet. Damit ist nicht die normale Kaffeesahne gemeint, sondern richtige gezuckerte Kondensmilch, z.b. Milchmädchen. In vielen Geschäften bekommt man aber inzwischen auch die russischen Marken zu kaufen, die sind etwas günstiger, aber genauso gut.

Zutaten für den Apfelkuchen:

für den Teig:

250 Gramm Mehl
130 Gramm Zucker
125 Gramm Butter
1 TL Backpulver
1 Ei
1 TL frische Zitronenzesten

für die Mandelhaube:

100 Gramm Butter
100 Gramm Zucker
200 Gramm Mandelblättchen
1/2 TL Zimt
3 EL Mehl
3 EL Milch
5-6 Äpfel, mittelgroß

Rezept für den Apfelkuchen:

Die Butter schmelzen und danach alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und solange mit den Händen kneten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Den Mürbteig danach  in der Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und für ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Eine Springform von 26 – 28 cm gründlich einfetten und den Teig hineingeben. Am Besten arbeitet man hier mit den Händen und formt einen Rand und legt den Boden aus. Anschließend die Äpfel auf den Boden geben.

Für die Mandelhaube als erstes die Butter schmelzen und anschließend mit dem Zucker und den Mandeln vermengen. Zimt, Milch und Mehl hinzugeben, alles sanft unterheben und die Masse über den Äpfeln verteilen.

Bei ca. 180 Grad 50-60 min. backen. Spätestens nach einer halben Stunde sollte man einen Blick in den Backofen riskieren. Wenn die Mandelhaube zu dunkel wird, sollte man die Temperatur etwas zurücknehmen.

Zutaten für das Cookies Eis:

250 ml Schlagsahne
50 ml kalte Milch
200 Gramm gezuckerte Kondensmilch
1 Prise Salz
1/2 Vanilleschote
1 flache Metallschüssel
5-6 Oreo-Cookies

Rezept für 4 Portionen Cookies Eis:

Die halbe Vanilleschote vorsichtig teilen und mit dem Messerrücken das Mark herauskratzen. Das Vanillemark mit einem Schneebesen gründlich mit der kalten Milch vermischen. Anschließend noch die gezuckerte Kondensmilch und das Salz untermischen. Die Sahne steif schlagen und vorsichtig mit der Milchmasse vermengen. Zum Schluß die Oreos grob zerhacken und noch unter die Masse heben. In die Metallschüssel geben und in die Gefriertruhe stellen. Am Anfang sollte man das Eis etwa alle halbe Stunde vorsichtig umrühren. Sonst bilden sich Eiskristalle und das Eis wird zu hart. Wenn man im Besitz einer Eismaschine ist, kann man das Eis natürlich auch so herstellen.

Quelle: Chefkoch.de

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