November 7, 2011
mandarinenfalter

no comments

Nigella und ich I – Lemon Syrup Loaf Cake

Ich habe vor etwa einem halben Jahr Nigella kennengelernt. Nigella Lawson. In England ist sie eine berühmte Kochbuchautorin und Fernsehköchin und begegnet bin ich ihr zum ersten Mal als ich bei Youtube (jaaaa… die haben einfach alles) auf der Suche nach einem Rezept für ein Dessert war. Auf den ersten Blick habe ich erkannt, dass ich da jemanden vor mir hatte, der verliebt in seine Tätigkeit und voller ehrlicher Liebe für Essen war. Sie verwendet gern Worte wie delicious oder georgous und ihre Lieblingszutaten sind eindeutig heavy cream (das entspricht etwa Konditorsahne mit 40 % Fett) und butter… wer kann es ihr verdenken 🙂 Das Leben lieben und Essen lieben gehören doch irgendwie zusammen, oder? Und bei ihr habe ich einfach den Eindruck, dass sie es genauso sieht. Also sind Nigella und ich Freundinnen im Geiste des Kochtopfs geworden 😉

Vor kurzem habe ich dann eines ihrer Kochbücher erworben – How to be a domestic goddess. Ich liebe auch diesen Titel. Vor meinem inneren Auge sehe ich dann immer eine gemütliche, urige Küche mit einem knisternden Feuer – durchzogen von süßen Düften und goldgelbem Kuchen auf einem Holztisch… *Seufzer*… aber ich schweife ab. Ich bin auf alle Fälle dabei mich gerade durch das Buch zu backen und werde immer wieder (ein neues Projekt – Hurra) von meinen Erfahrungen berichten.

Heute geht es um Lemon Syrup Loaf Cake. Nigella liebt Zitronen – ich liebe Zitronen – es drängte sich geradezu auf. Der Kuchen ist schnell gemacht, sehr locker und saftig. Und los geht es:

Zutaten:

Kuchen:

175 Gramm Mehl
125 Gramm Butter
175 Gramm Zucker
1,5 TL Backpulver
2 Eier
4 Esslöffel Milch
Zesten von 1 Bio-Zitrone
1 Prise Salz
1 Kastenform

Sirup:

Saft 1 Zitrone
70 Gramm Puderzucker

Den Ofen bei Ober- Unterhitze auf 180 Grad vorheizen und die Kastenform entweder Buttern oder mit Backpapier auskleiden. Butter und Zucker gut miteinander vermengen und mit dem Handrührgerät cremig schlagen. Die Eier und die Zitronenzesten zugeben und gut vermengen. Das Mehl, das Backpulver und das Salz hinzufügen. (Im Originalrezept wird übrigens self-raising flour verwendet. In England oder auch den USA gibt es fertige Mehl-Backpulver-Mischungen zu kaufen. In Deutschland habe ich das noch nicht entdeckt, aber die Schwierigkeit Mehl und Backpulver zu mischen hält sich auch sehr in Grenzen.) Ganz am Ende noch die Milch dazu. Jetzt kommt das Beste: Man kann den Teig probieren – lecker!

Den Teig in die Kastenform geben und im Ofen ca. 70 Minuten backen (im Originalrezept war von 50 Minuten Backzeit die Rede – aber da war mein Teig noch halb flüssig). Nach etwa 45 Minuten musste ich den Kuchen mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wurde.

Während der Kuchen vor sich hin bäckt – und die Küche in ein zartes Zitronenaroma hüllt – geht es weiter mit dem Sirup. Dafür einfach nur die Zitrone auspressen und mit dem Puderzucker in einem Topf langsam erwärmen bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat.

Den fertigen Kuchen in der Form belassen und sofort mit einm Schaschlikspieß oder etwas ähnlichem Löcher in den Kuchen stechen.


Den Zitronensirup langsam darauf verteilen. Man muss ihm die Zeit geben in den Löchern zu versickern und den Kuchen zu tränken. Danach sollte man warten bis der Kuchen völlig erkaltet ist. Erst dann kann man ihn vorsichtig aus der Form lösen (sonst zerbröselt er). Und schon fertig – vielen Dank liebe Nigella und bis bald zur nächsten Runde: Mandarinenfalter goes Domestic Goddess…

 

 

 

 

 

 

 

 

Rezept: Nigella Lawson

Advertisements

Kommentar verfassen

Required fields are marked *.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: